#deletefacebook… und dann?

Nach dem „Skandal“ um Facebook und Cambridge Analytica (die Anführungszeichen sind nicht ohne Grund um den Skandal gesetzt… in meinen Augen ist das kein wirklicher Skandal… wer sich in die Hände von Facebook begibt, der macht sich freiwillig komplett nackelich… und bestätigt das mit dem Akzeptieren der Nutzungsbedingungen) brauste der Sturm mit dem Hashtag #deletefacebook durch Twitter und die Medien. Die Leute sind entschlossen, Facebook den Rücken zu kehren… sehr löblich.

Aber irgendwie ist der Sturm schon wieder abgeebbt und Facebook scheint nun auch nicht wirklich „entvölkert“ zu sein.

Viele sind (selbst wenn sie es sich oder öffentlich nicht eingestehen wollen) regelrecht abhängig vom SN-Gewurschtel – insbesondere bei Facebook – geworden. Und nun ist da, wenn man die Kontolöschung beantragt hat, nur noch ein großes Loch, wo vorher das „virtuelle Leben“ bunt und aufregend war.

Nun ist Facebook ja auch nicht völlig blöd… und deshalb ist der Löschantrag eine eher wackelige Angelegenheit. Klickt man sich durch die Bestätigungskette für den Löschantrag bis zum Ende durch, so loggt einen Facebook anschließend automatisch aus. Nun hat man eine Frist von 14 Tagen, den „Fehler, Facebook zu verlassen“ zu bereuen und doch noch da zu bleiben. Und dafür muss man nix machen, als sich einmal wieder einzuloggen. Dann findet man seinen Account so vor, als wäre nie was gewesen. Es fängt dann auch keine neue Frist an… Facebook ist großzügig und verzeiht einem die Verfehlung. Will man dann doch nicht mehr dabei sein… muss man sich wieder bis zum Ausloggen durchklicken.

Das ist aus Sicht von Facebook ne feine Sache… denn viele fallen wirklich nach dem Löschantrag in ein „Loch“. Und etliche werden dann auch schwach und loggen sich doch wieder ein… denn…

#deletefacebook… und dann?

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