Gutenberg? Ich probier es mal!

Es geistert ja nun die Ankündigung durch die „WordPress-Szene“, dass ab Version 5.0 von WordPress der bisherige Editor durch den Editor namens Gutenberg abgelöst werden soll.

Das ist auf jeden Fall ein Grund, sich mit diesem Editor bzw. dem Prinzip einmal näher zu befassen. Schließlich bekommt man ihn ja früher oder später „untergejubelt“.
Wobei… es gibt Auswege… dazu aber später mehr… 😉

Um den neuen Editor zu testen und durch Fehlermeldungen und Feature-Wünsche zu einem halbwegs funktionierenden Start zu verhelfen, ist es jetzt schon möglich, den Editor über ein Plugin auszuprobieren.
Und weil ich ja neugierig bin und Neuerungen gegenüber auch aufgeschlossen, habe ich mit das Plugin mal installiert und verfasse mit diesem Artikel meinen ersten Text mit Gutenberg.

Ich hatte mir das Plugin schon vor ein paar Wochen einmal angeschaut und es ganz schnell wieder verworfen… war wahrscheinlich Ungeduld… ich habe keine Möglichkeit gefunden, innerhalb eines Blocks (mit Gutenberg stellt man seine Beiträge aus Blöcken zusammen) spezielle Formatierungen für einzelne Passagen zu erzeugen.
Der Standard-Textblock (Absatz) bietet nur einen kleinen Teil der möglichen Formatierungen, die man als verwöhnter TinyMCE-Advanced-Nutzer gewohnt ist.

Jedenfalls habe ich damals keine Möglichkeit gefunden, z. B. einzelne Wörter oder Sätze farbig zu gestalten, Super- oder Subscript zu nutzen etc.

Da ich mich aber nun ein wenig eingehender mit Gutenberg befasst habe, habe ich die Möglichkeit doch gefunden… man nutzt einfach den „Classic-Block“ und hat in dem Block dann die Funktionen von TinyMCE (und die erweiterten vom Advanced-Plugin) zur Verfügung.

Man sollte nur darauf achten, sich auf die fehlenden Formatierungen zu beschränken oder Features zu nutzen, die in Gutenberg (noch) nicht implementiert sind, ansonsten macht man die Philosophie, die hinter Gutenberg steht, zunichte.

Was schade ist… die von mir sporadisch genutzten Shortcode-Plugins waren im klassischen Editor über Schaltflächen erreichbar. Das ist derzeit nicht einmal im „Classic-Block“ der Fall. Es gibt zwar einen Block „Shortcode“, doch da muss man dann den Shortcode per Hand eintragen… also muss man sich eine Hilfsliste mit den Shortcodes zur Hand nehmen.
Das geht, ist aber nicht komfortabel.

Aber es gibt schon einige Erweiterungen von Gutenberg als eigene Plugins, die weitere Blöcke anbieten… und da bietet mit das Plugin Atomic-Blocks schon die meisten Blöcke, die ich sonst gerne mit Shortcodes Ultimate genutzt habe. Ich denke, da wird noch einiges dazukommen, so dass ich vielleicht irgendwann auf das Shortcodes-Plugin verzichten kann.

Na… ich werde in der nächsten Zeit hier und in der Dampfdruck-Presse mit Gutenberg experimentieren und schauen, ob ich damit auf Dauer klarkomme. Ansonsten fliegt das Plugin auch ganz schnelle wieder.

„dazu aber später mehr“ <- hier klicken 😉 😀

Jau… hier mal ein „Atomic-Block“ 😉 …

Wenn denn Gutenberg zum Standard-Editor wird, dann ist man wohl – so zumindest ist es angekündigt – nicht völlig aufgeschmissen, wenn man mit Gutenberg nicht klarkommt oder man damit nicht klarkommen will. Es wird dann ein plugin geben, dass einem dem klassischen Editor zurückbringt… also kein Grund zur Panik.

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