Über zwei Jahre Manjaro…

…sind genug. 😉

Neee, das soll jetzt nicht heißen, dass ich Manjaro für keine gute Distribution halte. Für MEINE Ansprüche war Manjaro echt die perfekte Wahl und für Einsteiger ist es echt optimal. Mit Debian, das ich vorher genutzt habe, war ich zwar auch recht zufrieden, nur die Fuddelei, wenn man mal wirklich halbwegs aktuelle Programmversionen brauchte, ging mir zunehmend auf die Nerven. Sicher, ich hätte den Zweig wechseln können, aber das war jetzt nicht das, was ich wollte, wo ich doch speziell Debian gewählt habe.

Vor einer Woche dann habe ich (nachdem ich immer wieder mal darauf geschielt habe) nun wieder einmal einen genaueren Blick auf Archlinux geworfen.… schließlich ist Manjaro ja auch arch-basiert. Und da ich eh gerade erst eine alte Linux-Installation von meiner zweiten (Backup-) Festplatte geputzt hatte, habe ich mal einen genaueren Blick in die Dokumentation von Archlinux geworfen und mich dran gemacht, dort mal eine Installation zu wagen.

Man liest ja hier und da, dass Archlinux nur was für fortgeschrittene Nutzer sei… aber das hat mir keine Angst gemacht… schließlich habe ich vor locker einem Jahrzehnt einige Jahre mit Gentoo verbracht, was in der Hinsicht eine echte Herausforderung ist. Damals habe ich ne Menge über Linux gelernt (und einiges alte Wissen aus Studienzeiten ausgegraben)… das muss doch reichen.

Nun, ratz-fatz ging das, schon war auf der freien Partition ein funktionierendes Archlinux (nackelich ohne grafische Oberfläche, aber funktionell). Auch der X-Server und Plasma waren schnell und einfach eingerichtet. Dann habe ich geschaut, ob ich die Anwendungen, die ich wirklich brauche, installieren kann und ob meine Peripherie einzurichten ist… auch das hat problemlos geklappt.

Ein paar Tage Probieren… und gestern habe ich dann „Manjaro geputzt“ und eine schlanke, flotte und funktionelle Archlinux-Installation auf meinem Rechner gezaubert.

Ganz ehrlich… das ging schneller und unkomplizierter, als das Zurückschaufeln meiner Daten (allein schon 30 GB zum Thema E-Dampfen… puuuh). Und ich bin überzeugt, dass das jeder, der Interesse daran hat, hinbekommen kann, ohne zu verzweifeln. Die Dokumentation (Wiki) ist hervorragend und man findet ganz schnell die Informationen, die man benötigt, wenn es Probleme gibt. Das Forum ist ein anderer Ort, um Hilfe zu bekommen.

Toller Nebeneffekt: Man bekommt ein System, das nicht überfrachtet ist UND man lernt einiges darüber, wie „ein Linux“ funktioniert und wo die Hebel sitzen, die man ziehen muss, um bestimmte Dinge zu erledigen.

 

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